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Indien von Innen
Texte Lutz Eikelmann
Hawe Schneider

07.02.2011:

Das Land, in dem Milch und Honig fließt

Mein Freund Klaus Neumeister www.klausneumeister.de faßte seine Reise-Erlebnisse in einem sehr interessanten Buch zusammen, welches ein anderes Bild von Nordafrika und der Levante zeichnet als es vielfach in den politischen Konflikten und damit zusammenhängenden Nachrichtenmeldungen der Gegenwart und der letzten Jahrzehnte im Westen vermittelt wurde. Klaus beschreibt allerdings nicht nur die langen Traditionen dieser geschichtsträchtigen Regionen und Länder, sondern vor allem Begegnungen mit den und die große Gastfreundschaft der dortigen Menschen schildert. Ein wohltuendes Buch, dessen Lektüre sehr zu empfehlen ist, um auch die orientalische und muslimische Welt aus einer weiteren Perspektive betrachten zu können. In den gegenwärtigen Zeiten, an denen gezielt an einem Flächenbrand in dieser Region gezündelt wird, ein dringend notwendiges Buch!

Weitere Informationen finden Sie hier und nachfolgend:

http://www.klausneumeister.de/?rubrik=buecher&content=das-land-in-dem 

http://www.sonrrie.de/Milch_und_Honig.html

Mitte der 60er-Jahre machte sich der Musiker und Autor Klaus Neumeister zum ersten Mal in touristisches Neuland auf. Angezogen vom Zauber des Orients, bereiste er in den folgenden Jahrzehnten u. a. den Libanon, Jordanien, Syrien, Ägypten, Tunesien und Marokko. Von diesen Reisen handelt „Das Land, in dem Milch und Honig fließen“. Von faszinierenden Erlebnissen und bewegenden Begegnungen, von religiösen Unterschieden und kulturellem Reichtum. Wer den Orient als Tourist vorurteilsfrei kennenlernen möchte, sollte sich von diesem Buch inspirieren lassen.

Bibliografische Daten:

Klaus Neumeister

Das Land, in dem Milch und Honig fließen. Reisen und Erkenntnisse.Traumziel Orient: Zeitlos beeindruckende Reise-Erlebnisse

ISBN 978-3-936968-16-3

Paperback, 146 Seiten. Mit Fotos.

Preis: 12,50 Euro (D)

Überall im Buchhandel - und natürlich bei http://www.amazon.de/Das-Land-Milch-Honig-flie%C3%9Fen/dp/3936968160/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1297072657&sr=8-1

08.02.2010

Gerhard Wisnewski ist nicht unumstritten, doch welcher taugliche Journalist und/oder Gesellschaftskritiker ist das schon. Man muß auch nicht allen seinen Interpretationen folgen, doch ist er bekannt dafür, exzellent zu recherchieren. Nun legt er zum 3.Mal einen bemerkenswerten Jahresrückblick vor. ---- Vor allem allen Medienschaffenden - ob sie nun für Fachzeitschriften schreiben, im Radio arbeiten, im Internet aktiv sind, Bücher schreiben, in Presse und TV arbeiten - seien die Seiten 56-61 ans Herz gelegt, wo Wisnewski zu recht kritisiert, daß sich der heutige Journalismus wenig um relevante und interessante Inhalte bemüht.

27.01.2010:

Ein paar ungeordnete Gedanken, die mich im Laufe des Monats beschäftig(t)en: 1. Als die (weltliche) Mission Jesu Christi scheiterte und seine Jünger in alle Welt verstreut wurden, war dies nur auf der äußeren Ebene eine Niederlage, denn letztendlich brachte diese „Zerstreuung“ seine Gedanken in alle Welt. Ich könnte mir vorstellen, daß auf ähnliche Art und Weise die Zerstreuung manch anderer Kräfte eine Verbreitung vieler interessanter Sachen in Form einer Unterwanderung und Zersetzung einer destruktiven Welt ermöglichen könnte… aber das ist natürlich nur Theorie, denn diese Welt ist ja in bester Ordnung… ;-)

2. mit dem LJK-Buch haben so manche Intellektuellen ihre Probleme. Allerdings sind Bücher wie Mezz  Mezzrows „Jazz Fieber“ (im Original: “Really The Blues“) oder selbst „Fleisch ist mein Gemüse“ der Realität als die meisten musikwissenschaftlichen Bücher über Jazz. Nun, ein Buch wie „Fleisch ist mein Gemüse“ bewegt sich sicherlich nicht auf dem künstlerischen Niveau, auf dem sich der durchschnittliche Jazzkritiker zu bewegen glaubt, und es leuchtet eben auch die Realität der unteren Geschäftsebene kommerzieller Musikveranstaltungen mit schlichter Tanzmucke aus wie Schützenfeste, Bierzelte, Dorffeste, Hochzeitsfestivitäten, Tanzveranstaltungen auf dem Lande usw. aus. Gut, dafür interessiert sich der Jazzkritiker und auf Jazz fixierte Musikwissenschaftler in der Regel nicht. Verständlich. Jazz findet allerdings auch nicht nur im Konzertsaal statt, sondern gerade in Deutschland auch noch bei unzähligen anderen Gelegenheiten von der Beerdigung bis zum Firmenevent. Das Gros der deutschen Jazzszene ist bei gesellschaftlichen Anlässen aller Art beschäftigt, wenn auch weniger bei den Extremen Konzertsaal und Schützenfest. Das Buch „Lutzemann´s Jatzkapelle – Alltag und Abenteuer einer German Jazzband“ schildert vor allem den Bereich zwischen diesen Extremen.

3. meine jahre- bzw. jahrzehntelanger Beobachtungen von fehlender Protektion verschiedener Bands aus dem Jazz- und Pop-Bereich bringen mich gegenwärtig zu der Erkenntnis, daß viele Musiker a) auf die falschen „Pferde“ setzen; b) sich zu häufig von ungeeigneten Leuten beraten lassen (oder von Leuten, die nicht uneigennützig Ratschläge erteilen!); c) übersehen, wer ihnen wirklich nützen könnte, wohlgesonnen ist, ihnen helfen könnte; d) ihre Mitmenschen nicht richtig einschätzen können sprich viele, die ihnen über den Weg laufen, entweder überschätzen oder unterschätzen; e) sich in auf Egozentrik fußender Verblendung selbst Türen zuwerfen; f) zuletzt vergessen, denen zu danken und zu gedenken, die ihnen irgendwann einmal auf wesentliche Art und Weise geholfen haben.

Blindheit, Fehleinschätzungen, Egozentrik, Undankbarkeit usw. führen gemäß dem Gesetz der Resonanz zum Mißerfolg.

Manchmal wird fehlende Protektion auch dadurch verursacht, daß man eine Person ausnützen oder verarschen wollte – und das Gesetz des geistigen Spiegels dazu führt, daß man sich auf diese Art und Weise um Unterstützung und Erfolg bringt.

4. es begegnen einem schon seltsame Dinge. Kritik am herrschenden System ist nicht nur berechtigt, sondern auch notwendig. Daß es Leute gibt, die jedoch auf Ausstieg machen, um in ihrem auserwählten Kreise Ansätze zu einer Endzeit-Aussteiger-Sekte zu zeigen und ihren Leuten Gedanken, Gefühle und Verhalten vorzuschreiben, findet jedoch nicht meine Zustimmung. Der Haken an solchen "Rückzugs-Biotopen" ist nämlich, daß dort die Mitglieder viel totalitärer auf Linie gehalten werden als in der Gesellschaft. Doch totalitäre Gruppen dürfen auf meine Mitgliedschaft und Mitwirkung verzichten.

5. Christoph Lehmann von Public Lounge kontaktierte mich am 3.1.2010 wegen meinem unten stehenden Blog betreffs secret.tv-Forum. Ich schrieb ihm daraufhin ausführlich und wir wollten telefonieren. Als ich ihn am 8.1.2010 bei Public Lounge anrief, hatte er sich laut der Aussage der Dame am Telefon kurzfristig einen Tag Urlaub genommen. Nun denn... ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

31.12.2009: Die offizielle Version

Kaum hatte ich meinen Blog gegen 18 Uhr online gestellt, kam um 19:07 Uhr ein Newsletter von secret.tv folgenden Inhalts:

"Jan van Helsing verabschiedet sich:

Liebe secret.TV-Abonnenten,

das ausklingende Jahr darf ich zum Anlass nehmen, für Ihr wachsendes Interesse an unabhängiger Berichterstattung und Ihre damit verbundene Treue zu secret.TV zu danken.

Als ich im Jahre 2005 die Idee mit dem eigenen Internet-Sender auf den Weg brachte, der dann am 1.1.2007 online ging, war es mein Grundgedanke, eine Alternative zur Mainstream-Berichterstattung zu schaffen.

Inzwischen besteht secret.TV seit drei Jahren und als Abonnent wissen Sie, dass wir uns nie gescheut haben, uns im Wandel der Zeit stets neuen Herausforderungen zu stellen, um weiterhin als werbefreier und unabhängiger „Sender“ bestehen zu können.

Traditionell bietet der Jahreswechsel eine gute Gelegenheit, Neues ist Angriff zu nehmen. Und so möchte ich in diesen Tagen einen Schritt gehen, der längst überfällig ist.

Die Zeit der Geheimnisse ist vorbei! Immer mehr Menschen wollen sich mit positiven und zukunftsgewandten Themen und Lösungsansätzen beschäftigen. Denn gegenwärtig geht es weniger um die Frage, wer die Schuld an den Problemen unserer Zeit trägt. Viel wichtiger ist heute: "Welche Zukunftsperspektiven haben wir?" 

Aus diesem Grund startet am 7. Januar 2010 das neue, politisch unabhängige und werbefreie Internetangebot nexworld.TV1.

Dahinter „stecken“ die Macher des derzeit sehr erfolgreichen Dokumentarfilmes „Revolution 2012“ und damit das Team um Christoph Lehmann, der Ihnen noch als Regisseur und Produzent meines Filmes „Die Cheops Lüge“ bekannt sein dürfte. Herausgebender Chefredakteur von nexworld.TV ist Jan Gaspard, der Autor einer der erfolgreichsten deutschen Hörspielserien: „Offenbarung 23“.

Für mich bietet sich nun die einmalige Gelegenheit, die Idee eines wirklich freien Senders weiterleben und sich entwickeln zu lassen, während ich mich selbst auf neue Buchprojekte konzentrieren kann. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, secret.TV an das nexworld-Team zu übertragen.

Ab dem 7.1.2010 wird das gesamte Management von secret.TV - einschließlich Zahlungsabwicklung und Support - von Public Lounge Entertainment übernommen.

Für Abonnenten ergeben sich daraus folgende Veränderungen:

...

Sie sehen also: es stehen tatsächlich Veränderungen ins Haus, die eines Jahreswechsels bedürfen ;-)

Von Herzen möchte ich Ihnen noch einmal danken, denn ohne Ihre Unterstützung hätten wir auf lange Sicht nicht in dieser Form bestehen, geschweige denn uns so professionell entwickeln können. Ich jedenfalls bin der festen Überzeugung, dass nexworld.TV die großartige Chance hat, ein breiteres Publikum zu erreichen, um im Großen das fortzusetzen, was vor drei Jahren mit einigen hundert Abonnenten auf secret.TV begann.

Zudem kann ich Ihnen versichern, dass wenn ich etwas Neues zu berichten habe, dies über nexworld.TV bekanntgeben werde.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute für das Jahr 2010 und weiterhin viele  interessante Gespräche und Diskussionen zu den aktuellen Themen unserer Zeit.

Ganz herzlich grüßt,
Ihr Jan van Helsing"

31.12.2009: Secret.tv rudert einen Schritt zurück

Die Redaktion schrieb heute um  15.53 (geändert um 16.00!) Uhr ins secret.tv-Forum: "Um zu zeigen, dass wir gerne auf unsere Zuschauer hören - das Forum bleibt (bis auf weiteres) mit allen seinen Inhalten offen. Neu posten können aber ab sofort nur noch Abonnenten von secret.TV.
Was ich interessant fand die letzten Stunden: Nachdem die üblichen Mega-Poster (ohne Abo...) wegen ihrer verbalen Ausfälle während ihrer Abschied-Vorstellung gesperrt waren -- wurden die Diskussionen hier angenehm sachlich und weitgehend von gegenseitigem Respekt getragen. Auch das bestätigt uns, auf dem richtigen Weg zu sein" 

Mein Kommentar:

Ganz nett. So trauen sie sich also doch nicht die bisherigen Beiträge zu zensieren, immerhin. Aber der Imageschaden und Vertrauensverlust bleibt dennoch bestehen.

Das Forum nur noch für Abonnenten ---- das wäre eine akzeptable Entscheidung gewesen, wenn die Forumsuser mit einem größeren Vorlauf darauf vorbereitet worden wären. Hätte jedoch der User AdUmIn nicht in der Nacht vom 28. auf den 29.12.2009 dieses (wie es auch immer durchgesickert sein mag!) thematisiert, wären viele Leute im Januar 2010 vor vollendete Tatsachen gestellt worden.

Ansonsten ist der obige Kommentar eine Frechheit und Unverschämtheit ! - Doch die Redaktion sei  ohne Sorge - die bisher "üblichen Mega-Poster" haben nicht nur den Link auf ihrer Homepage zu secret.tv gelöscht, sondern bleiben diesem Sender garantiert fern. Nicht zuletzt, um der Selbstdemontage eines Senders, der mit großen Erwartungen und Hoffnungen und noch höheren moralisch-ethisch-spirituellen wie aufklärerischen Ansprüchen gestartet ist, nicht beiwohnen zu müssen. Meine Prognose bleibt bestehen: innerhalb von 6 - 25 Monaten ist dieser Sender (wie er sich auch immer nennen mag!) Geschichte.

Der Sender, der Aufklärung, Wahrheitsfindung und das Aufdecken von Mißständen und öffentlichen Lügen zum Credo erhob, wurde beim Betrug und der versuchten Veräppelung seiner Kunden, User und Freunde ertappt. Tja, die Maßstäbe, die secret.tv an andere Medien legt, muß secret.tv auch an sich selbst legen lassen.

Seit dem Sommer 2009 bleibt der Sender jedoch seinen Usern die Antworten darauf schuldig, in welche Richtung er nun steuert, welche Zielsetzung er verfolgt etc; der Sender verheimlicht Investoren und Neu-Inhaber und entläßt seine besten Kräfte vor der Kamera unter fadenscheidigen Gründen. Ebenso werden die User im Unklaren gelassen hinsichtlich der Person Jan van Helsing und der beabsichtigten Umwandlung in Nextworld-TV.

2006-2008 und mit Einschränkungen in 2009 hinein war secret.tv eine Bereicherung des Medienangebotes im Internet. Inzwischen ist es eine Farce.

Meine heutige Empfehlung: halten Sie sich davon fern - investieren Sie dort weder Zeit noch Geld! Es sei denn, Sie mögen es, sich an der Nase herumführen zu lassen, doch das können Sie anderswo leichter haben.

Einen guten Rutsch in 2010 - möge er Sie nicht soweit nach unten bringen wie dieser Sender, der nun ins Rutschen geraten ist!

Ihr Lutz Eikelmann

30.12.2009: Secret.tv zensiert ungeniert...

Man kann über Jan Udo Holey (Jan van Helsing) geteilter Meinung sein, doch in den Jahren 2007 und 2008 gab sein früherer Internetsender secret.tv durch verschiedene Interviews und Sendungen Anstoß zu zahlreichen fruchtbaren Diskussionen und eine Vielzahl interessanter Gäste wie Bruce Lipton, Gregg Braden, Wolfgang Eggert, Andreas von Retyi, Hartmut Bachmann u.v.a. gaben sich die Klinke in die Hand.

Im Frühjahr 2009 (am 19.3. ging das Forum online!) richtete man auf der Homepage des Senders noch ein Diskussionsforum ein, welches etliche User zu regen Schreibaktivitäten anregte, die interessante Informationen zusammentrugen, manchmal hitzige und kontroverse Diskussionen zu einer großen Bandbreite von Themen ausfochten und die Forumsfreiheit zur Äußerung vielschichtiger Meinungen nutzten.

In den folgenden neun Monaten gab es innerhalb des Senders jedoch deutliche Veränderungen, die die Konzeption des Senders deutlich auf den Kopf stellten, weshalb ich als Überschrift dieses Blogs das secret.tv-Motto "secret.tv unzensiert" verdrehte, um diese Entwicklung zu symbolisieren.

Zunächst wurden die Moderatoren Jo Conrad (Frühjahr 2009) und Prof.Dr.Michael Vogt (Herbst 2009) entlassen, dann verloren die plötzlich inflationär produzierten Nachrichten "secret news" an Brisanz, doch bald beschränkte sich das Themenspektrum neuer Sendungen nur noch auf Variationen von Impfkritik (meist im Schweinegrippenkontext!), Kritik an der Klimapolitik oder auf Spekulationen über den Maya-Kalender & 2012.

Seit Sommer 2009 sickerte jedoch aus vielen voneinander unabhängigen Quellen durch, daß sich zum einen Jan van Helsing vom Sender verabschiedet hatte und zum anderen eine Umnennung des Senders in NEXT WORLD TV geplant sei.

Die im August und September nicht mehr übersehbaren Veränderungen des Programms führten zu Fragen der User nach neuer Konzeption und neuen Zielsetzungen, doch diese Fragen wurden nicht konkret beantwortet, sondern die User wurden durch Vertröstungen getäuscht und um eine konkrete Antwort geprellt, weshalb etliche Abonnenten ihr Abo nicht mehr verlängerten.

Viele User reagierten enttäuscht und verärgert, weil der Sender bis zum heutigen Tage hinsichtlich neuem Inhaber, neuer Konzeption und beabsichtigter Namensänderung nicht mit offenen Karten spielte.

Der Sender bekam inzwischen mit seinem eigenen "Kind", dem secret.tv-Forum, Probleme, denn nicht nur, daß dort brisantere Informationen zusammengetragen wurden als in den meisten Neuproduktionen, die überwiegend nur inhaltsarme "Talks" darstellten ---- vielmehr erfreute sich das Forum eines großen nationalen und internationalen Interesses, sogar bei Behörden, Nachrichtendiensten, Journalisten und vielen weiteren stillen, aber höchstinteressierten MItlesern.

Den bisherigen Tiefpunkt des bei secret.tv zu beobachtenden inhaltlich-qualitativen Niedergangs (trotz gleichzeitiger Verbesserung der äußerlichen Professionalität der Sendungen) stellt die am 29. und 30. Dezember 2009 offiziell verkündete Schließung des Forums im Januar 2010 dar. Ob es die lebendigeren Kontroversen, die interessanteren und brisanteren Informationen, die freien Meinungsäußerungen und die soziale Funktion des Forums ist - es ist zweifelsfrei dem Sender ein Dorn im Auge. Obendrein ist dieses Forum nicht nur eine große Ansammlung zusammengetragenen Wissens im Zusammenhang mit Zeitgeschichte, Gesellschaftskritik und Esoterik, sondern auch eine wertvolle Dokumentation zeitgenössischen Denkens.

Vordergründig begründet die Redaktion die baldige Schließung des Forums wegen der mangelnden "Nettiquette" - tja, da es keine gleichgültigen User sind, schlagen in den Kontroversen die Wellen schon ´mal unsachlich hoch - einerseits und andererseits darin, daß dieses Forum nicht dem Zweck diene, alle möglichen zeitgeschichtlichen, gesellschaftskritischen, esoterischen, religiösen, politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen zu diskutieren, sondern nur den Zweck hätte, das Feedback der Abonnenten auf die Sendungen der Sender zu ermöglichen. Was die Redaktion dabei leider bewußt übersieht ist dieTatsache, daß die Bandbreite der Themen des Forums durch die Redaktion selbst mittels der Schaffung vieler Unterforen vorgegeben wurde. Nur maximal 40% des Forums beziehen sich auf Sendeformate, Sender und Autoren der Sendungen. Nun wirft die Redaktion den Usern vor, die Bandbreite der gebotenen Möglichkeiten ausgenutzt zu haben.

Vor Weihnachten 2009 wurde ich angefragt, ob ich nicht als Gesprächspartner einer secret.tv-Produktion bereit stünde. Davon nehme ich hiermit offiziell Abstand, da die Entwicklungen bei secret.tv unter der Regie des neuen Inhabers Christoph Lehmann für mich weder freie Meinungsäußerungen noch kritisches und nonkonformes Denken ermöglichen.

Eine Schließung dieses Forums ist für mich nichts Anderes als Zensur ---- secret.tv zensiert ungeniert!

Willkommen bei "brave new world - TV", äh, entschuldigung: bei "nextworld TV" ! ;-)

Ich gebe dem Sender noch 6 bis 25 Monate.

Ihr Lutz Eikelmann, 30. Dezember 2009

copyright: Lutz Eikelmann, 2009

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